Hallo
diesmal aus Kamboscha!
Nach unserem letzten Bericht, am Silvesterabend, haben wir noch zwei Wochen auf der Insel Ko Chang gefaulenzt.
Silvester war mal ganz anders...am Strand, und ohne die ueblichen Piraten. Statt dessen hatten wir ein kleines suesses Feuerwerk, und die leute haben unzaehlige Laternen in die Luefte aufsteigen lassen, was ein schoenes Bild ergeben hat.
Die naechsten Zwei wochen waren sehr sehr entspannt. Wir haben nur einen Segelturn auf einem Katamaran zu zwei Schnorchelplaetzen, einen kleinen Elefantenritt durch den Dschungel und ein paar Fahrten mit dem Kanu unternommen. Besonderst der Elefantenritt war ein tolles Erlebniss. Dem Elefanten hat es gut gefallen wenn man sich nach vorne in richtung Ruessel gelehnt hat. Dann hat er seinen Ruessel immer nach oben geschwungen und angefangen mit den Haenden zu spielen und einem die warme Luft aus seinem Ruessel ins Gesicht zu blasen. Zu erst hab ich gedacht der Elefant macht das weil der Guide ihm einen entsprechenden Befehl gegeben hat, aber unser Guide hat gemeint, dass der Elefant eben spielen mag.
Naja, jedenfalls haben wir uns vor etwa einer Woche auf den anstrengenden Weg nach Kambodscha gemacht. Die fahrt hat 18 Stunden gedauert da die Strasse in Kambodscha nur ein recht breiter Schotterweg war, mit vielen Schlagloechern. Abgesehen davon, war das Busunternehmen eine Katastrophe. Trotz allem war die Fahrt sehr interessant, weil wir vom Bus aus erste Eindruecke sammeln konnten. (kleine doerfer, Leute die sich am Fluss waschen, Pferdekutschen, eben das einfache Leben der armen Bevoelkerung)
Unser erstes Ziel in Kambodscha war die Stadt Siam Reap, von wo aus wir die alten Tempelanlagen (Ruinen) von Angkor besichtigt haben.
Sehr sehr beeindruckend. Leider koennen wir heute keine Fotos online stellen, weils mit dem PC einfach nicht klappen will.
Von dort sind wir mit einem Boot nach Battambang gefahren, von wo aus wir morgen zurueck nach Bangkok fahren. Battambang ist die zweitgroesste Stadt Kambodschas, jedoch weit davon entfernt als Gross-stadt bezeichnet werden zu koennen. Es gibt nur teilweise betonierte Strassen, und selbst die sind loechrig. Wir haben keine einzige Ampel gesehen und mit Strassenbeleuchtung schauts abends auch eher schlecht aus.
Die Fahrt mit dem Boot nach Battambang wahr sehr beeindruckend und hat 10 Stunden gedauert. Wir konnten viele kleine Doerfer und Fischer sehen. Die Menschen leben teils auf sehr einfachen Hausbooten und teils in kleinen Huetten entlang dem Fluss. Aber allen ist die Armut anzusehen. Manchmal sieht man Huetten die nicht mal vier Waende haben, aber der Fernseher darf trotzdem nicht fehlen. Es gibt zwar keinen Strom, aber das macht der Freude keinen Abbruch...es wird halt einfach mit Batterie ferngesehen.
Auf dem Weg sind uns viele winkende Kinder und lachende Gesichter begegnet und wir konnten die Leute bei ihrem Alltagsleben beobachten.
Gestern haben wir einen 7-stuendigen Ausflug mit Moped und Guide in die Umgebung von Battambang gemacht. Auch hier haben wir wieder viele kleine Doerfer gesehen und unser Guide hat uns viel ueber die Geschichte Kambodschas und das Alltagsleben der Menschen erzaehlt. Wir waren auf einem kleinen Berg mit ein paar Tempeln, von wo aus wir die ganze Umgebung gut ueberblicken konnten, haben riesige Fledermaeuse gesehen, eine kleine Fuehrung durch eine Obsplantage bekommen und erfahren wie Reiswein erzeugt wird (und wie er schmeckt).
Heute Vormittag haben wir an einem sehr lustigen Kochkurs teilgenommen, leider hab ich (lija) mir dabei in den Finger geschnitten (halb so wild).
Jedenfalls ist heute unser letzter Tag in Kambodscha, denn morgen machen wir uns auf den Weg richtung Bangkok. Dort starten wir am 27. mit dem naechsten Thai-Massagekurs.
Das wars mal von uns, die dazugehoerigen Fotos stellen wir bei naechster Gelegenheit online.
Bis zum naechsten mal,
Hannes + Lija